Tagesimpuls 31. März 2020

In Zeiten der Krise

Corona-Krise überall; nichts und niemand bleibt verschont.

Auch die Kirchen sind davon betroffen.

Gottesdienste sind untersagt; es gibt keine Jugendgruppenstunden, die Erstkommunion- und Firmvorbereitung ist auf Eis gelegt, Gemeindehäuser bleiben zu. Kurz gesagt: Das kirchliche Gemeindeleben ist heruntergefahren auf Null.

Was soll man also machen?

Was kann uns trotzdem das Gefühl geben, Gemeinde zu sein?

Eine Gemeinschaft, die doch gerade in Notzeiten zusammenhalten muss?

Schwierige Fragen, vor allem dann, wenn einem das wichtigste einer Gemeinschaft verboten wird:

Nämlich Gemeinschaft zu pflegen, zusammen zu sein, Anteil aneinander zu haben.

Es gibt da aber etwas, das Christen seit Jahrhunderten tun.

Es hat uns durch alle Anfeindungen und Krisen des Lebens hindurch geleitet.

Es klingt banal, ist aber von durchschlagender Wirkung: Es ist das Gebet.

Das stille Gebet, in dem ich mich Gott anvertraue, hat Wirkung.

Wenn wir an einen liebenden Gott glauben, dann – und da bin ich mir sicher – wird er unser Flehen hören; er wird seine geliebten Kinder nicht links liegen lassen.

Er wird uns Antworten geben.

Einen schönen Tag noch und – egal was ihr tut: Gott sei mit euch!

Euer Diakon Steffen Tröster